Starker Partner in der Krise

von Christoph Miemietz

Staatshilfen zur Sicherung von Einkommen und Arbeitsplätzen

Als größte Gewerkschaft im Luftverkehr reden wir nicht nur bei der Fraport mit, sondern sind auch mit der Politik auf Augenhöhe und bringen dort die Interessen der Beschäftigten ein. Der Luftverkehr ist derzeit dringend auf Staatshilfen in Milliardenhöhe angewiesen. Wir haben die Bundesregierung aufgefordert, dieses Geld zu nutzen, um die Arbeitsplätze und die Tarifverträge in der Branche zu schützen. Die Lufthansa, der größte Kunde von Fraport, soll Milliarden an Steuergeldern erhalten. Wir haben der Bundesregierung klargemacht, dass es jetzt nicht nur gilt, die Unternehmen zu retten. Bei staatlichen Hilfe für den Luftverkehr erwarten wir die Sicherung der Arbeitsplätze und Einkommen. Denn Staatshilfe ist, wenn’s alle schützt.

Gemeinsamer Appell an die Bundesregierung

Aber nicht nur die Airlines, sondern auch die Flughäfen brauchen staatliche Unterstützung, wenn der Flugverkehr nicht bald wieder anzieht. Gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband der Flughäfen (ADV) hat ver.di einen Appell an die Bundesregierung verfasst. Denn die 40.000 Arbeitsplätze an den deutschen Flughäfen sind bedroht. Den deutschen Flughäfen fehlen pro Monat 500 Millionen Euro an Einnahmen. Gleichzeitig kommt ihnen in der Corona-Krise eine zentrale Bedeutung bei der Aufrechterhaltung stabiler Lieferketten zu. Die dafür notwendige Aufrechterhaltung des Flugbetriebs kostet monatlich 170 Mio. Euro. Hier muss der Staat den Beschäftigten und den Flughäfen helfen.

Die Arbeitgeber wollen alle geeigneten Maßnahmen umsetzen, um die Beschäftigung an den Flughäfen zu erhalten. Sie bekennen sich weiterhin zu unseren Tarifverträgen und der Einkommenssicherung.

Gespräche mit hessischen Parteien: SPD/CDU/Linke/Grüne

Der Frankfurter Flughafen ist der größte Arbeitgeber in Hessen. Unsere Forderung haben wir auch in Gesprächen mit den hessischen Landtagsfraktionen der SPD, Linken, Grünen und CDU klargemacht. Die CDU will staatliche Hilfen für die Unternehmen nicht an soziale Bedingungen knüpfen. SPD, Linke und Grüne hingegen unterstützen unseren Appell, die Milliarden an Steuergeldern an den Erhalt der Einkommen und der Arbeitsplätze zu knüpfen.

Fragen und Probleme?

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