Wir kämpfen weiter für die Erhaltung des Ganzen!

von Christoph Miemietz

Die Anfechtung der Betriebsratswahl hat ein Erdbeben im Betrieb ausgelöst. Die Einheit unserer Fraport steht auf dem Spiel!

Was lief schief?

Nach der Betriebsratswahl 2018 haben die Betriebsratsgruppen „Agil“ und „Aktiv“ das Wahlverfahren zum Betriebsrat vor dem Frankfurter Arbeitsgericht angefochten. Das Wahlverfahren selbst hat das Gericht nicht beanstandet. Doch es ist der Ansicht, dass die Fraport inkl. BVD, die Fraport Vorfeldkontrolle und die FraGround einen neuen Betriebsrat zu wählen hätten, weil sie als ein Betrieb anzusehen seien. Die Arbeitgeberin will dann, falls es zu einer Unwirksamkeit der Betriebsratswahl kommen wird, den BVD in einen eigenen Betrieb mit der FraGround abspalten.

Was tut ver.di?

1. Ver.di hat neben dem Betriebsrat, der Arbeitgeberin und dem Arbeitgeberverband vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt Klage gegen das Urteil des Frankfurter Landesarbeitsgerichts eingereicht. Damit wollen wir erreichen, dass unser Betriebsrat weiterhin alle Fraport-Beschäftigten wirksam vertreten kann und der BVD im Betrieb verbleibt.

2. Im Oktober 2019 haben wir nach monatelagen Verhandlungen mit der Arbeitgeberin  den Tarifvertrag „Fraport BVD“ für die Beschäftigten im BVD abgeschlossen. Damit wollen wir sicherstellen, dass der BVD bis zum 30. September 2026 Teil der Fraport bleibt.

Wer nicht kämpft…

…hat schon verloren. Wir können die Arbeitgeberin nicht zwingen, die Abspaltung des BVD zu unterlassen. Doch wir appelieren an die Arbeitgeberin, von ihrem Vorhaben der Abspaltung des BVD Abstand zu nehmen. Sonst wäre der Ausgründung des BVD aus der Fraport AG Tür und Tor geöffnet.

Dagegen kämpfen wir und treten weiterhin für die Einheit der Fraport AG ein! Für eine Abspaltung sehen wir keine Notwendigkeit, weil es dafür auch keine wirtschaftlichen Gründe gibt.

Mit dem BVD sind wir alle stärker!

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