ver.di Fraport News

Neuwahl Betriebsrat

Betriebsrat tritt zurück

Am 13. Mai trat das Urteil des hessischen Landesarbeitsgerichts in Kraft, wonach die Wahlen zum Fraport-Betriebsrat 2018 für ungültig erklärt wurden. Das Gericht hat dabei die Abgrenzung der Betriebsräte von Fraport und FraGround kritisiert. Allerdings hat das Gericht nicht die Wirksamkeit des ver.di-Tarifvertrags bestritten, der die Trennung zwischen den beiden Betriebsräten regelt. Die Beschäfigten der Fraport, auch im BVD, werden weiterhin von ihrem Betriebrat vertreten. Der Betriebsrat der FraGround bleibt unverändert im Amt.

Geklagt hatten die Gruppierungen „Agil“ und „Aktiv“, die bei der letzten Betriebsratswahl deutlich unterlegen waren und sich auf dem Klageweg wohl neue Chancen erhoffen.

Der gesamte Betriebsrat der Fraport trat zurück und verbleibt damit bis zur Neuwahl geschäftsführend im Amt. Mit Neuwahlen ist im Herbst zu rechnen

BVD bleibt in der Fraport!

Der Arbeitgeber hatte vor dem Gerichtsurteil zur Betriebsratswahl bereits angedroht, den BVD aus der Fraport auszugliedern, sollte das Gericht die Trennung zwischen den Betriebsräten der Fraport und der FraGround aufheben. Die klagenden Gruppierungen „Aktiv“ und „Agil“ wollten dies erzwingen, aber das Gericht hat hierzu keine Entscheidung getroffen.

Beide Gruppierungen spielen mit der Zukunft der BVD-Kollegen. Denn so ein Angriff auf den Betriebsrat gibt dem Arbeitgeber einen Vorwand, um den BVD aus der Fraport auszugliedern. In der jetzigen Krise wäre das eine absolut fatale Situation.

Dagegen steht ver.di weiterhin für den Erhalt der ganzen Fraport und für den Verbleib des BVD im Unternehmen. Unser Tarifvertrag „Fraport-BVD“, den wir im September 2019 mit dem Arbeitgeber verhandelt haben, hat somit uneingeschränkt Bestand. Darin hat ver.di mit dem Arbeitgeber den Erhalt des BVD in der Fraport bis August 2026 vereinbart.

ver.di schützt Arbeitsplätze im Luftverkehr

In einem Rundschreiben an die Beschäftigten hat der Vorstand der Fraport verkündet, er gehe von einem Rückgang der Passagierzahlen um 20% nach der Corona-Krise aus. Mit ver.di wolle man daher „über die notwendigen personalwirtschaftlichen Konzepte […] diskutieren“. Auch hier sind wir als starker Partner der Beschäftigten gefragt. Es gilt zuallererst betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern und mit personalwirtschaftlichen  und zugleich sozialverträglichen Instrumenten die Krise der Fraport AG zu bewältigen. Eine Verlängerung der Kurzarbeit über die 12 Monate hinaus wäre ein erster Schritt zur Sicherung der Arbeitsplätze. Dafür wird sich ver.di politisch einsetzen. Denn wir sind die Gewerkschaft, die, über die Fraport hinaus, für die Beschäftigten im Luftverkehr streitet. In der größten Krise des Luftverkehrs kämpfen wir mit 2 Millionen Mitgliedern für den Erhalt der Einkommen und der Arbeitsplätze in der Branche.

Halber ver.di-Mitgliedsbeitrag

Ein Großteil der Beschäftigten der Fraport ist von Kurzarbeit betroffen. Um die damit verbundenen finanziellen Einbußen abzumildern, halbieren wir den Mitgliedsbeitrag für drei Monate. Ver.di-Mitglieder genießen aber weiterhin den vollen Schutz.

Fragen oder Probleme?

Noch ist nicht absehbar, wie lange die Krise andauern wird. Komme was wolle, ver.di wird seinen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bei Fragen zum Kurzarbeitergeld der Fraport wende Dich bitte direkt an Deine ver.di-Betriebsräte.
Auch online: facebook.com/groups/frazukunft

Arbeitsrechtliche Fragen oder Probleme?

Wende Dich an Deine ver.di FRA:
Tel.: 069 690 706 92 | 069 2569 0
E-Mail: christoph.miemietz@verdi.de

 

Pressemitteilung Fraport zur Kurzarbeit

Aktuelle Infos für Fraport-Beschäftigte

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

anbei erhältst Du aktuelle Infos für Fraport-Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Themen sind:

  • Ergebnisse der bundesweiten ver.di-Umfrage zur Arbeitszeit im öffentlichen Dienstag
  • Fraport Ertragsbeteiligung 2019
  • Tarifvertrag Fraport BVD

Stark im Betriebsrat. Stark im Aufsichtsrat. Stark mit ver.di.